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Suchbegriff: Regulierung & Recht

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das deutsche Technologieunternehmen Heraeus wegen des Verdachts auf Betrug und Unterschlagung im Bereich des Edelmetallrecyclings. Die Ermittlungen, die im Juni 2025 begonnen haben, beziehen sich auf Vorwürfe, dass das Unternehmen wertvolle Metallrückstände einbehalten habe, die rechtmäßig Kunden gehörten. Heraeus hat Rückstellungen in Höhe von 457,7 Millionen Euro gebildet und betroffene Kunden entschädigt, während gleichzeitig personelle und organisatorische Veränderungen umgesetzt wurden. Das Unternehmen kooperiert mit den Behörden und hat seine Compliance-Systeme verstärkt.
Eine Tochtergesellschaft des Schweizer Schokoladenherstellers Barry Callebaut sieht sich wegen Vorwürfen der Kinder- und Sklavenarbeit mit einem Verfahren vor dem höchsten Arbeitsgericht Brasiliens konfrontiert. Die brasilianischen Behörden haben den Fall als „schwere Menschenrechtsverletzung” bezeichnet. Die Zentrale von Barry Callebaut in Zürich veröffentlichte eine Erklärung, in der sie alle Formen von Menschenrechtsverletzungen in der Kakao-Lieferkette verurteilte.
Ein aktueller Bericht zeigt, dass Regulierung und Finanzkriminalität die größten Sorgen für britische Unternehmen sind. 37 % der Unternehmensleiter sind besorgt über regulatorische Bedrohungen und 30 % über Risiken durch Finanzkriminalität, daneben bestehen erhebliche Bedenken hinsichtlich Cyber-Bedrohungen und Korruption.
Der irische Finanzminister Simon Harris wird am 19. April in Dublin den Europäischen Gipfel zur Bekämpfung der Finanzkriminalität 2026 eröffnen, an dem über 60 Branchenführer und fast 1.000 Führungskräfte teilnehmen werden, um während der irischen EU-Ratspräsidentschaft über die Prioritäten der Bekämpfung von Geldwäsche und Finanzkriminalität zu diskutieren.
Revolut sucht aktiv nach Führungskräften in der Schweiz, darunter für Positionen in den Bereichen Risiko, Recht und Compliance. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise plant, eine Schweizer Banklizenz zu erwerben und einen eigenständigeren Betrieb in diesem Land aufzubauen.
Catalin Barbu von Shift4 erörtert die Herausforderung, dass Finanzkriminalität den Vorschriften immer einen Schritt voraus ist, und gibt praktische Ratschläge, wie Unternehmen KI sicher zur Betrugsbekämpfung und Einhaltung von Vorschriften einsetzen können. Dabei betont er, dass sowohl die Anforderungen des EU-KI-Gesetzes als auch der DSGVO erfüllt werden müssen, während man gleichzeitig den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen einen Schritt voraus sein muss.
Die schwedische Behörde für Wirtschaftskriminalität hat eine Untersuchung gegen Finanzinstitute wegen des Verdachts auf Insiderhandel eingeleitet, was auf eine verstärkte behördliche Kontrolle des Finanzsektors im Land hindeutet.
Finextra und ACI Worldwide haben einen globalen Umfragebericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass der Einsatz von KI zur Betrugsbekämpfung immer wichtiger wird. 51 % der Unternehmen nutzen bereits KI und 47 % planen die Einführung innerhalb der nächsten 24 Monate. Der Bericht hebt Herausforderungen wie Anforderungen an die menschliche Aufsicht, Lücken im Bereich Data Science und Compliance-Bedenken hervor und stellt gleichzeitig fest, dass Datenschutzrisiken den Betrug selbst als größte KI-bedingte Bedrohung überholt haben. Branchenführer betonen die Notwendigkeit strategischer Investitionen in Infrastruktur und Data Governance, um Innovation mit Vertrauen und Compliance in Einklang zu bringen.
Der Artikel untersucht den wachsenden Trend zu möblierten Wohnungen auf dem deutschen Mietmarkt und stellt fest, dass 17 % der inserierten Wohnungen im Jahr 2025 als möblierte befristete Mietwohnungen angeboten wurden, fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Er erklärt, wie Vermieter Möbelzuschläge verlangen können (nach dem Vorbild von Berlin und Hamburg) und damit möglicherweise Mietobergrenzen umgehen können, und beschreibt detailliert die von Justizministerin Stefanie Hubig vorgeschlagenen Gesetzesänderungen, die eine separate Auflistung der Möbelzuschläge und klarere Berechnungsregeln zum Schutz der Mieter vorsehen.
Das US-Geschäft von TikTok wurde offiziell an ein neues Joint Venture namens TikTok USDS übertragen, wobei ByteDance einen Anteil von 20 % behält. Oracle, Silver Lake und MGX halten jeweils 15 %, während zu den weiteren Investoren Michael Dell und Xavier Niel gehören. Dieser Schritt folgt auf ein US-Gesetz, das ByteDance aufgrund von Bedenken hinsichtlich des chinesischen Einflusses dazu verpflichtet, die Kontrolle abzugeben. Präsident Trump verlängerte die Fristen, um TikTok weiter betreiben zu können, und das neue Unternehmen wird die Daten der US-Nutzer in Oracle-Zentren speichern und den Algorithmus mit US-Daten neu trainieren. Die Umstrukturierung sichert die Zukunft von TikTok in den USA und erhält gleichzeitig den Betrieb in anderen Ländern aufrecht.

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